JSGmD Korbach/Twistetal II – TSV Immenhausen
21 : 14 (9 : 7)
Zunächst einmal ein großes Lob an unsere Jungs: Auch wenn am Ende eine Niederlage auf der Anzeigetafel stand, zeigte die Mannschaft über die gesamte Spielzeit einen beeindruckenden Kampfgeist.
Der Start ins Spiel verlief für uns etwas holprig. Erst nach gut viereinhalb Minuten gelang der erste Treffer. Korbach/Twistetal konnte sich in dieser Phase eine Führung erarbeiten und zeitweise auf drei Tore absetzen. Mitte der ersten Halbzeit musste unsere Mannschaft dann einen schweren Rückschlag verkraften: Nach einem Zusammenprall fiel Paul als wichtige Anspielstation im Rückraum für den Rest des Spiels aus, nachdem zuvor auch Jaro nach einem Gesichtstreffer vorübergehend vom Feld musste.
Gerade in dieser Phase bewies das Team großen Charakter. Mit viel Einsatz und Zusammenhalt kämpften sich unsere Jungs von 8:5 (18. Minute) auf 8:7 (20. Minute) heran. Wenn im Angriff einmal nichts zusammenlief, war auf unseren Torhüter Tatchum Verlass: Mit zwei gehaltenen Siebenmetern und mehreren starken Paraden – unter anderem gegen freie Würfe vom Kreis – hielt er die Mannschaft im Spiel. Dennoch fand ein glücklicher Wurf der Gastgeber zwei Sekunden vor der Halbzeitsirene noch den Weg ins Tor, sodass wir mit einem 9:7-Rückstand in die Pause gingen.
Der hohe Aufwand hatte jedoch viel Kraft gekostet. In der zweiten Halbzeit gelang es uns trotz großem Einsatz nicht mehr, entscheidend zu verkürzen. Zudem musste das Team weitere Rückschläge verkraften: Mit den Verletzungen von Benno und unserem sicheren Siebenmeterschützen Henner kamen zwei weitere Ausfälle hinzu. Unter diesen Umständen war eine echte Aufholjagd nicht mehr möglich.
Am Ende stand eine Niederlage, doch unsere Mannschaft kann mit erhobenem Kopf vom Feld gehen. Einsatz, Moral und Teamgeist waren über die gesamte Spielzeit vorbildlich – ebenso die starken Leistungen unserer beiden Torhüter.
Wir wünschen unseren verletzten Spielern eine schnelle und vollständige Genesung. Die Mannschaft wird aus diesem Spiel ihre Lehren ziehen – und stärker zurückkommen.
