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Background - Vorstellung der Personen neben dem Platz 

Mit dem Format „Background“ möchten wir euch die Personen vorstellen, die neben dem Platz und im Hintergrund aktiv sind. Ohne diese vielen ehrenamtlichen Hände, wäre der Spielbetrieb auf dem Platz nicht möglich.


 Background #07 – Mirco Fischer

Die letzte Ausgabe liegt einige Tage zurück, aber heute geht es weiter mit dem Format „Background“. Heute stellen wir euch unseren Kassenwart Mirco Fischer vor.

Hallo Mirco. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Die Saison ist wieder im vollen Gange nach der Corona Pause. Was hat dir am meisten in der fußballfreien Zeit gefehlt?

Hallo – sehr gerne nehme ich mir die Zeit für das kurze Interview. Ich denke am meisten haben mir die Heimspiele am Wochenende bei uns im Stadion gefehlt. Sich dort bei einer leckeren Bratwurst und einem kühlen Getränk mit den Spielern und anderen dem Verein zugehörigen auszutauschen und zu treffen ist immer super. Idealerweise kommen dann noch erfolgreiche Spiele unserer Mannschaften dazu.

Als „Schatzmeister“ kennst du dich mit Zahlen bestens aus. Wie steht es aktuell um die Abteilung Fußball aus finanzieller Sicht?

Wir sind im Moment als Abteilung Fußball gut aufgestellt. Wer bei unserer Jahreshauptversammlung war, weiß, welche Beträge wir im Jahr benötigen. Leider können aufgrund der Corona Bestimmungen viele Veranstaltungen, die uns finanziell unterstützen, nicht stattfinden oder mussten schon abgesagt werden. Zuletzt das Public Viewing aufgrund der EM Verschiebung, der U11 Cup mit Werder Bremen oder auch das geplante Oktoberfest in unserer Jahnturnhalle. Wann es wieder Veranstaltungen mit vielen Besuchern gerade in unseren Hallen geben wird, steht derzeit noch in den Sternen. Glücklicherweise haben wir in unserer Abteilung viele kreative Köpfe, die sich auch hier Gedanken gemacht haben, um diesen Themen entgegen zu steuern. Beispielsweise haben wir hier den neuen Rekord an verkauften Dauerkarten in diesem Jahr für die Heimspiele (Danke Olli) oder auch zuletzt eine Tombola im Stadion.

Die ersten Saisonspiele sind nun auch schon um. Wie siehst du unsere sportliche Situation?

Der Start unserer 1. Mannschaft ist sensationell. Mit diesem Start und der punktgleichen Tabellenführung konnte nicht unbedingt gerechnet werden. Unser neuer Trainer Pascal passt gut nach Immenhausen und hat es geschafft, eine Mannschaft mit den neuen Spielern zu formen, der es Spaß macht zusammen zu spielen. Wenn man zusammen Spaß auf und neben dem Platz hat, fällt es oftmals leichter und so holt man den ein oder anderen Punkt mehr.
Dass es für unsere 2. Mannschaft schwer werden würde, wussten alle vor Beginn der Saison. Der Sieg in Udenhausen sollte allen die Hoffnung geben, dass mit dem nötigen Willen und Einsatz die nötigen Punkte geholt werden können, um in der Tabelle noch ein paar Plätze nach oben zu klettern.
Schade ist es natürlich, dass wir vor allem in den älteren Jugendmannschaften schlecht besetzt sind und dort keine eigenen Mannschaften stellen können. Hoffen wir hier auf Besserung in den nächsten Jahren.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Mirco Fischer ist 40 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. In der kompletten Jugend hat er für die TSV gespielt – mit Ausnahme der A-Jugend in Espenau, als es wie auch heute keine Mannschaft in Immenhausen gab. Mit Anfang 30 hat das Knie nicht mehr mitgemacht. Bis dahin war er komplett als Spieler der 1. und 2. Mannschaft aktiv von der Gruppenliga abwärts. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren aktiv beim Karneval der Abteilung Fußball auf und neben der Bühne. Seit 2016 ist er Kassenwart der Abteilung.


Background #06 – Nadine Heckel

In der letzten Ausgabe haben wir euch unsere Jugendleiterin vorgestellt, heute ist ihre Stellver-treterin Nadine Heckel an der Reihe.

Hallo Nadine. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Du bist schon länger als Jugendbetreuerin bei uns aktiv und hast bei der letzten Jahreshaupt-versammlung zusätzlich den Schritt in die Jugendleitung gemacht. Wie kam es zu deinem Ent-schluss?

Ja, wie kam es zu meinem Entschluss. Eigentlich ganz einfach. Ich wurde im Herbst 2019 an-gesprochen, ob ich es mir vorstellen könnte diesen Posten zu übernehmen, da ich bei jeder Veranstaltung wie Fußball-Camp, Hallenfußballwoche, Hallenkreismeisterschaften usw. im Jugendbereich immer mit an vorderster Front war, sei es durch die sportliche Teilnahme mei-ner Mannschaft oder aber auch immer mit Unterstützung in jeglicher Form. Tatkräftige freiwilli-ge Hände gibt es leider nicht viele und anpacken für die Jugend tue ich gern.
Noch einen zusätzlichen Posten zu übernehmen musste ich mir doch reichlich überlegen. Ich bin keine Person, die sich vorne hinstellen kann und Reden schwingt, ich wirke gern im Hinter-grund und organisiere und packe mit an.
Auf diese Weise unsere Jugendleitung zu unterstützen mach ich gern und sagte die Übernah-me des Postens zu.

Was ist dir bei der Jugendarbeit besonders wichtig?

Dass jedes Kind, was Fußball spielen möchte, zu uns kommen kann, ich sag’s mal mit einfa-chen Worten, egal welcher Abstammung, Backgrounds, Behinderung usw. oder ob er/sie ein/e gute/r Spieler/in ist. Ich möchte jedem Kind die Möglichkeit geben sich auszuprobieren und unseren „familiären“ Verein kennen zu lernen. Und seitdem ich im Jugendfußball aktiv dabei bin, liegt es mir am Herzen den Nachwuchs fitter und beweglicher werden zu lassen.

Wobei hast du als Jugendbetreuerin am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht es mir, die Entwicklung der Kids im Training zu sehen und wie sie sich freuen dann dafür beim Spiel Erfolge und Siege zu feiern.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Nadine Heckel ist 45 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Sie ist glücklich liiert und hat eine 20-jährige Tochter und einen 13-jährigen Sohn. Durch ihren Sohn kam Sie zum Fußball. An-fang 2015 war in der damaligen F-Jugend Not und so stieg sie als Betreuerin mit ein. Aktuell ist sie Betreuerin der C-Jugend, welche mit Zweitspielrecht in der JSG Cal-den/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen spielen und stellvertretende Jugendleiterin.


Background #05 – Daniela Siebert

Nachdem wir uns in den ersten Ausgaben mit der neuen Abteilungsleitung beschäftigt haben, möchten wir nun einen Blick in die Jugend werfen. Heute stellen wir euch unsere Jugendleiterin Daniela Siebert näher vor.

Hallo Danny. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Du bist nun schon etwas länger im Geschäft und mit der Jugendleitung bestens vertraut. Wie betrachtest du die Entwicklung unserer Vereinsjugend?

Selbstverständlich nehme ich mir die Zeit für dieses kurze Interview und freue mich über die Anfrage.
Richtig, ich bin schon etwas länger dabei und mache den „Job“ der Jugendleitung auch sehr gerne. Leider schwinden die Zahlen im Jugendbereich von Jahr zu Jahr immer mehr, und das stimmt nicht nur mich sehr traurig. Gerade bei den älteren Mannschaften, D- bis A-Jugend sind wir zu schwach aufgestellt um überhaupt an eigene Mannschaften, ohne Hilfe eines Partnervereins, zu denken. So eine Situation hatte ich in meiner bisherigen Zeit in der Jugendabteilung noch nicht. Einerseits bin ich aktuell zwar froh über die Möglichkeit des Zweitspielrechts in Calden der D-, C- und B-Jugendlichen samt unserer insgesamt 5 Trainer, aber auf der anderen Seite wären wir lieber den direkten Weg in die JSG mit Calden/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen gegangen. Dieser Schritt ist zwar nicht zu 100% zufriedenstellend aber trotzdem wichtig für unsere Kinder/Jugendlichen, um sich weiterzuentwickeln und unser aller Hobby, dem Fußball, nachgehen zu können. Dieses sogenannte „Pilotprojekt“ wird uns auch zeigen wie wir mit den anderen Vereinen der großen JSG harmonieren, um im Winter in die Gespräche für die Saison 2021/2022 zu gehen. Ich persönlich bin sehr positiv gestimmt, worin mich auch die durchweg positiven Rückmeldungen unserer Trainer/Betreuer bestätigen.
Erfreulicher sind die Zahlen bei den kleineren Jugenden, G-, F- und E-Jugend. Hier können sich die ebenfalls sehr engagierten Trainer und Betreuer regelmäßig über Zuwachs im Trainingsbetrieb freuen.

Was können wir Kindern und Jugendlichen bieten und weshalb sollten sie mal in ein Training reinschnuppern?

Fußball ist ja bekanntlich ein Paradebeispiel für den Teamsport und fördert zudem die sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen der Kinder/Jugendlichen. Zusätzlich heißt es viel Bewegung und das meistens an der frischen Luft, wobei sich alle so richtig auspowern und ebenfalls ihr Immunsystem stärken können! Nicht nur das bietet unser Sport hier, sondern auch ein familiäres Umfeld, bei dem jeder da abgeholt wird, wo er steht, um Freude und Spaß zu erwecken und beizubehalten.

Aus aktuellem Anlass: Worauf freust du dich nach der langen fußballfreien „Corona-Zeit“ am meisten?

Ich freue mich die kleinen und großen Kicker endlich wieder auf dem Rasen zu sehen, denn Fußball verbindet – nicht nur die eigenen Mannschaften, sondern auch die Fans.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Daniela Siebert ist 40 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Sie ist glücklich verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Durch ihre jüngsten Söhne begann sie 2010 als Bambini Betreuerin in unserem Verein. Diesen Posten hatte sie bis 2013 inne. Ab 2012 hat sie daneben in der Jugendleitung mitgewirkt. Zunächst als Stellvertreterin und seit 2016 ist sie Jugendleiterin der TSV Immenhausen.


Background #04 – Tobias Schroeder

Heute stellen wir euch unseren stellvertretenden Abteilungsleiter Tobias Schroeder näher vor, der die Abteilungsleitung neben Christian Exner und Pascal Göhl komplementiert.

Hallo Tobi. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Wie kommt es, dass du Teil der neuen Abteilungsleitung bist?

Hallo, die Zeit für das Interview nehme ich mir natürlich sehr gerne. Die Geschichte dahinter ist eigentlich relativ schnell erzählt. Christian kam im vergangenen Dezember auf mich zu und hat mir die Situation, dass er die Abteilungsleitung (eine entsprechend erfolgreiche Wahl vorausgesetzt) übernehmen wird und wie die zukünftige Struktur der Abteilung aussehen soll, dargestellt. Die Frage, ob ich mir vorstellen könnte, einen der beiden Stellvertreterpositionen zu übernehmen war die Schlussfolgerung. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit stand meine Entscheidung zuzusagen fest.

Du übernimmst hauptsächlich organisatorische Aufgaben in unserer Abteilung. Welche Arbeiten fallen da so an?

In der neu erarbeiteten Struktur fallen diverse Themenbereiche in meinen Verantwortungsbereich. Das heißt jedoch nicht, dass ich diese gänzlich in Eigenregie durchführe, sondern viel-mehr, dass die einzelnen Themenbereiche von Teams besprochen, geplant und durchgeführt werden. Gerne erwähne ich an dieser Stelle, dass jeder, der Interesse daran hat, in der Abteilung Fußball mitzuarbeiten und der neuen Struktur entsprechend Leben einzuhauchen, jederzeit herzlich Willkommen ist und sich diesbezüglich gerne mit uns in Verbindung setzen kann.
Um nun auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen, gehören unter anderem die Veranstaltungen, wie die Hallenfußballwoche, Karneval, Public Viewing, das Werder-Turnier oder das Fußballcamp zu den organisatorischen Themenbereichen.
Ebenso zählen die Betreuung unserer Schiedsrichter, die unterschiedlichen Dienstpläne oder auch die Sportstättenbelegung und Pflege zu meinem Verantwortungsbereich. Es gibt noch einige weitere Themen, die ich nun aber nicht auch noch einzeln aufzählen möchte, denn das würde den Rahmen sprengen.

Welche Ziele setzt du dir für die kommende Saison?

Diese Frage möchte ich gerne aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen beantworten, denn neben der Arbeit in der Abteilungsleitung werde ich auch weiterhin aktiv als Spieler ins Geschehen eingreifen.
Aus Abteilungssicht habe ich bereits einige Ideen, deren Machbarkeit nun überprüft und im besten Fall im Anschluss auch zeitnah umgesetzt werden sollen. Als erstes Beispiel haben wir uns unsere Kabine im Stadion vorgenommen. Hier konnten wir durch den Einsatz von etwas Farbe und neuen Regalen das Erscheinungsbild doch deutlich ansprechender und moderner aufwerten. Weitere Änderungen sollen hier natürlich noch nach und nach folgen.
Weiterhin ist es mein und auch unser aller Ziel das ganze Drumherum attraktiver zu gestalten, damit wir hoffentlich schon bald wieder mehr Menschen für den Fußball in Immenhausen begeistern und somit zu unseren Heimspielen begrüßen können. Ob jung oder alt, aktiver Fußballer, begeisterter Zuschauer oder ehrenamtlicher Helfer ist dabei nebensächlich, denn wir wollen gemeinschaftlich wieder näher zusammenrücken, denn gemeinsam einer Leidenschaft nachzugehen bringt doch immer allen Beteiligten deutlich mehr Spaß.

Als aktiver Spieler möchte ich dazu beitragen, dass wir als Gemeinschaft noch schneller zusammenwachsen, denn wir haben im Sommer doch einige A-Jugendliche und einige Externe für uns gewinnen können. Hier haben wir im vergangenen Jahr trotz unseres relativ großen Umbruches schon einen sehr guten Schritt gemacht. Natürlich habe ich auch den Anspruch, dass wir wieder ansehnlichen und erfolgreichen Fußball bieten können. Mit Erfolg macht es ohnehin sowohl uns Spielern als auch den Zuschauern deutlich mehr Spaß. Die aktuellen Eindrücke aus unseren ersten drei Wochen in der Vorbereitung stimmen mich da sehr positiv. Wir alle fiebern der neuen Saison auch schon eifrig entgegen und hoffen, dass sich die Termine einhalten lassen. In der aktuellen Zeit ist das ja nun auch keine Selbstverständlichkeit mehr.

Zur Person:
Tobias Schroeder ist 31 Jahre alt, wohnt in Immenhausen und ist glücklich liiert. Für die TSV Immenhausen durchlief er mit Ausnahme der C-Jugend alle Jugenden. In der C-Jugend hat er Nachbarschaftsluft beim TuSpo Grebenstein geschnuppert. Im Seniorenbereich stand er für die erste und zweite Mannschaft in allen Ligen zwischen der Gruppenliga und der Kreisliga C auf dem Platz. Nebenbei war er einige Jahre im Spielerrat aktiv.


Background #03 – Pascal Göhl

Nachdem unser neuer Abteilungsleiter Christian Exner uns letzte Woche mehr über sich und seine Philosophie berichtet hat, möchten wir euch heute mit Pascal Göhl einen seiner beiden Stellvertreter vorstellen.

Hallo Kalle. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Wie kommt es, dass du in deinem jungen Alter schon in der Abteilungsleitung aktiv bist?

Ich bin eigentlich schon immer recht aktiv, was das ehrenamtliche Vereinsleben betrifft. Zuletzt war ich hauptsächlich in der Jugend tätig. Da es in der kommenden Saison keine A-Jugend geben wird und die Jungs, die ich in den letzten drei Jahren betreut habe, nun alle im Seniorenbereich sind, haben sich meine Interessen auch mehr von der Jugend in den Seniorenbereich verlagert.

Wie läuft eure Zusammenarbeit in der recht jungen Abteilungsleitung?

Die Zusammenarbeit mit Christian und Tobi läuft sehr gut und macht Spaß. Wir verstehen uns und werden uns in den meisten Dingen auch schnell einig. Durch die Neustrukturierung unserer Abteilung teilen sich die Arbeiten auch sehr gut auf die verschiedenen Bereiche auf. Das erleichtert unsere Arbeit erheblich und fördert auch das Miteinander aller.

Was ist dein persönlicher Höhepunkt in deiner noch jungen Vereinsgeschichte?

Da fällt es mir wirklich schwer, mich auf einen Höhepunkt festzulegen. Besonders die letzten drei Jahre als A-Jugend Trainer haben mir eine Menge Spaß gemacht, was auch nicht zuletzt an der guten Gemeinschaft mit den Jungs gelegen hat. Ein Höhepunkt bleibt dann aber doch die „Fußballhelden-Bildungsreise“ im Jahr 2018, die ich als Sieger des Preises „Junges Ehrenamt“ gewonnen habe. Hierbei habe ich eine Woche in Santa Susanna bei Barcelona verbracht und einen guten Mix aus Urlaub und Fußball-Bildung genossen, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Pascal Göhl ist 23 Jahre alt und aktuell stellvertretender Abteilungsleiter. Bereits seit dem Kindesalter war er als Spieler für die TSV Immenhausen tätig und trug bis zu einer Knieverletzung im Jahr 2015 das grün-weiße Trikot auf dem Platz. Früh sammelt er Erfahrungen als Jugendtrainer und Schiedsrichter. Zuletzt war er als stellvertretender Jugendleiter aktiv und trainierte drei Jahre lang die A-Junioren. 


Background #02 - Christian Exner

In dieser Ausgabe möchten wir euch unseren neuen Abteilungsleiter Christian Exner näher vorstellen und haben ihm hierzu ein paar Fragen gestellt.

Hallo Christian. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Zu aller erst: Schnürst du auch weiterhin die Schuhe auf dem Platz oder kommt das Fußballspielen nun eher kürzer mit deinen neuen Aufgaben?

Gerne nehme ich mir die Zeit für dieses Interview. Ich werde auch in der kommenden Saison weiterhin die Fußballschuhe auf dem Platz schnüren, ob es allerdings in dieser Regelmäßigkeit wie in der abgelaufenen Saison sein wird, weiß ich noch nicht. Dadurch, dass wir viele Spieler aus der A-Jugend dazu bekommen haben und uns in der Breite auch mit „externen“ Neuzugängen verstärken konnten, gehe ich davon aus, dass ich nicht jedes Spiel spielen muss, damit wir genügend Spieler haben. Ich möchte keinem jungen und talentierten Spieler einen Platz wegnehmen, das eine oder andere Spiel werde ich aber sicherlich bestreiten.

 

Wie würdest du deine Philosophie für die Abteilung Fußball mit wenigen Worten beschreiben?

Die sportliche Philosophie ist, dass wir mit unseren einheimischen Spielern, die wir punktuell mit anderen Spielern verstärken, den maximalen Erfolg erzielen wollen. Außerhalb des sportlichen Geschehens auf dem Platz ist die Gemeinschaft und der Vereinsgedanke sehr, sehr wichtig. Ein weiterer wichtiger Punkt ist gegenseitige Wertschätzung gegenüber jedem, der in der Abteilung oder im ganzen Verein mitarbeitet, egal welche Aufgabe er hat, jede ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht selbstverständlich und sollte daher die dementsprechende Wertschätzung erfahren.

Was möchtest du in der kommenden Zeit für den Verein erreichen?

Im Bereich der Senioren ist wichtig, dass der Kader schnell eine gute Gemeinschaft entwickelt, da wir nur über eine gute Gemeinschaft außerhalb des Platzes den gewünschten sportlichen Erfolg auf dem Platz erreichen können.
In unserer Jugend geht es primär darum einen neuen Partnerverein zu finden, mit dem man die nächsten Jahre als Jugendspielgemeinschaft zusammenarbeitet, die derzeitige Situation ist nicht zufriedenstellend und soll zur nächsten Saison 2021/2022 verändert werden.
Ich möchte gerne erreichen, dass unsere ganze Abteilung Fußball wieder ein bisschen enger zusammenwächst, dies wird nicht von heute auf morgen zu erreichen sein, aber wir sollten sofort beginnen, daran zu arbeiten.

Vielen Dank für deine Antworten und auf eine gute Zeit als Abteilungsleiter!

Zur Person:
Christian Exner ist 37 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Für die TSV Immenhausen spielt er seit der F-Jugend im Jahr 1989 und hat alle Jugenden durchlaufen. Im Seniorenbereich stand er für die erste und zweite Mannschaft in allen Ligen zwischen der Gruppenliga und der Kreisliga C auf dem Platz und war vier Jahre im Spielerrat aktiv. Von 2013 bis 2016 war er Trainer der C-Junioren und ist seit 2015 (mit einem Jahr Pause zwischendurch) Trainer der zweiten Mannschaft. Zudem ist er seit 2006 Kassierer im Fußballförderverein und seit diesem Jahr Abteilungsleiter der Abteilung Fußball.


Background #01 – Matthias Werner

In diesem ersten Beitrag des Formats „Background“ möchten wir noch einmal zurückblicken. Heute steht uns Matthias Werner für ein paar Fragen zur Verfügung, der bis zur Jahreshauptversammlung am 17. Juli 2020 unser Abteilungsleiter war.

Hallo Matze. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast. Für deine Zeit als Abteilungsleiter möchten wir dir an dieser Stelle zunächst ausdrücklich danken! Du hast viel Zeit und Mühen in diese Abteilung gesteckt.

Doch deine Zeit als Abteilungsleiter ist nun vorbei. Wie blickst du auf diese Zeit zurück?

Zunächst einmal vielen Dank, dass Ihr mit mir dieses Interview führt.
Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich war ja nicht nur Abteilungsleiter, sondern auch langjähriger Spieler, Trainer und im Spielerrat aktiv und nun habe ich seit vielen Jahren kein Amt mehr inne und somit keine Verantwortung mehr zu tragen.

Ich blicke zufrieden und stolz auf die letzten vier Jahre zurück. Wir haben viele Erfolge gefeiert. Nicht nur mit der 1. und der damaligen 3. Mannschaft. Auch in der Jugend, muss es als Erfolg gesehen werden, dass wir den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben konnten, um ihrem Hobby nachzugehen – auch wenn teilweise in einer JSG. Wir hatten auch immer genügend Jugendtrainer, Betreuer, Schiedsrichter und viele weitere Menschen, die sich in unserer Abteilung engagiert haben. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein wichtiges Element, um die Abteilung Fußball nachhaltig fördern, war der Bau des Kunstrasenplatzes, der in meiner Zeit entstanden ist. Hier möchte ich ausdrücklich allen Beteiligten von Seiten der Abteilung Fußball, des FFV, des Hauptvereins, aber auch allen Sponsoren und Helfern recht herzlich danken. Nur gemeinsam konnte es gelingen, dass wir als Verein ein Projekt in dieser Größenordnung umsetzen konnten. Es macht mich stolz, dass ich an diesem Projekt mitwirken konnte.

Es gab aber auch weniger schöne Situationen, rein sportlich waren das der Rückzug der 3. Mannschaft sowie der Abstieg der 1. Mannschaft aus der Gruppenliga. Natürlich ist es auch immer schade, wenn Spieler – gerade mit einer langen Immenhäuser Vergangenheit – den Verein aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben.

Da die Arbeit als Abteilungsleiter sehr vielschichtig ist und neben dem sportlichen Bereich auch die Organi-sation der vielen Veranstaltungen betrifft, bin ich nunmehr froh, jetzt wieder mehr Zeit und vor allem weniger Druck zu haben und dass ich meinen Kalender und die Gestaltung meiner Freizeit wieder frei bestimmen kann. Das war auch der Hauptgrund, warum ich mich dafür entschieden habe, der Abteilung nicht mehr vorstehen zu wollen.

Alles in Allem war es eine schöne Zeit, aus der ich persönlich sehr viel mitgenommen habe, da ich viele (interessante) Menschen kennen gelernt habe.

Was war dein schönster Moment in dieser Zeit?

Da gibt es nicht den einen Moment, sondern viele schöne Momente und Situationen. Der Aufstieg der 1. und 3. Mannschaft gehören dazu, ebenso wie die Gewissheit, als sicher war, dass wir den Kunstrasenplatz bauen konnten. Aber auch eine Fahrt mit der E-Jugend nach Bremen, die zunächst gegen den Nachwuchs von Werder Bremen spielten (das Ergebnis spielte dabei keine Rolle ;) ) und danach das Spiel der Profis im Weserstadion verfolgt haben, war ein Erlebnis, welches in Erinnerung bleibt. Es war toll mit anzusehen, welche Freude die Kinder an diesem Tag hatten. Aber auch die Fahrt mit Spielern Trainern und Fans zum Bundesligaspiel Mainz gegen Leverkusen war eine tolle Sache.

Letztlich waren es aber die Momente nach den Spielen, egal, ob man sich gemeinsam - also zusammen mit den Spielern, Trainern, Zuschauern - über einen Sieg freuen konnte oder über eine Niederlage geärgert hat.

Jetzt hast du wahrscheinlich einiges mehr an freier Zeit. Wie wirst du diese nutzen und bleibst du der Abteilung Fußball weiterhin erhalten?

Ich konnte während der „Corona Pause“ schon ein wenig üben, was ich mit der mehr zur Verfügung stehenden Freizeit anfange. Zum einen habe ich mehr Ruhe, da ich nicht mehr so viel Druck habe. Ich genieße die Zeit einfach viel bewusster und das tut mir gut. Ich bin viel in der Natur unterwegs und mache Ausflüge, zu denen ich bisher nicht gekommen bin. Ich habe das Wochenende nun für meine Freizeitgestaltung zur Verfügung. Egal ob es ein Ausflug, oder eine Wanderung ist oder ein Lauf oder eine Radtour durch den Reinhardswald. Bisher standen die Wochenenden ganz im Zeichen des Fußballs. Samstags habe ich mir meist einige Jugendspiele angeschaut und sonntags waren dann die Senioren an der Reihe.

Natürlich werde ich der Abteilung Fußball erhalten bleiben. Ich trage die grün-weißen Vereinsfarben seit meiner Kindheit in meinem Herzen. Das hört ja nicht auf, nur weil ich mich entschieden habe, kein offizielles Amt mehr begleiten zu wollen. Ich stehe dem neuen Vorstand nach wie vor bei Fragen zur Verfügung. Und sollte meine Hilfe – egal welcher Natur – irgendwo gebraucht werden, so werde ich diese gerne anbieten, wenn es mir zeitlich möglich ist.

Ich freu mich vor allem darauf, die Spiele unserer Mannschaft entspannt genießen zu können, ohne dass permanent jemand etwas von mir will, bzw. etwas zu erledigen ist.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Matthias Werner ist 37 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Er war von 1993 bis 2018 aktiver Spieler in der Jugend und bei den Senioren von der 1. bis zur 3. Mannschaft. Außerdem war er als Trainer bei den Immenhäuser E-Junioren und der 3. Mannschaft tätig. Für den Hauptverein ist er ehrenamtlich als Presse- und stellvertretender Kassenwart aktiv. Zuletzt hat er von März 2016 bis Juli 2020 das Amt unseres Abteilungsleiters bekleidet.