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Background - Vorstellung der Personen neben dem Platz 

Mit dem Format „Background“ möchten wir euch die Personen vorstellen, die neben dem Platz und im Hintergrund aktiv sind. Ohne diese vielen ehrenamtlichen Hände, wäre der Spielbetrieb auf dem Platz nicht möglich.


 Background #02 - Christian Exner

In dieser Ausgabe möchten wir euch unseren neuen Abteilungsleiter Christian Exner näher vorstellen und haben ihm hierzu ein paar Fragen gestellt.

Hallo Christian. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast.

Zu aller erst: Schnürst du auch weiterhin die Schuhe auf dem Platz oder kommt das Fußballspielen nun eher kürzer mit deinen neuen Aufgaben?

Gerne nehme ich mir die Zeit für dieses Interview. Ich werde auch in der kommenden Saison weiterhin die Fußballschuhe auf dem Platz schnüren, ob es allerdings in dieser Regelmäßigkeit wie in der abgelaufenen Saison sein wird, weiß ich noch nicht. Dadurch, dass wir viele Spieler aus der A-Jugend dazu bekommen haben und uns in der Breite auch mit „externen“ Neu-zugänge verstärken konnten, gehe ich davon aus, dass ich nicht jedes Spiel spielen muss, damit wir genügend Spieler haben. Ich möchte keinem jungen und talentierten Spieler einen Platz wegnehmen, das eine oder andere Spiel werde ich aber sicherlich bestreiten.

 

Wie würdest du deine Philosophie für die Abteilung Fußball mit wenigen Worten beschreiben?

Die sportliche Philosophie ist, dass wir mit unseren einheimischen Spielern, die wir punktuell mit anderen Spielern verstärken, den maximalen Erfolg erzielen wollen. Außerhalb des sportlichen Geschehens auf dem Platz ist die Gemeinschaft und der Vereinsgedanke sehr, sehr wichtig. Ein weiterer wichtiger Punkt ist gegenseitige Wertschätzung gegenüber jedem, der in der Abteilung oder im ganzen Verein mitarbeitet, egal welche Aufgabe er hat, jede ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht selbstverständlich und sollte daher die dementsprechende Wertschätzung erfahren.

Was möchtest du in der kommenden Zeit für den Verein erreichen?

Im Bereich der Senioren ist wichtig, dass der Kader schnell eine gute Gemeinschaft entwickelt, da wir nur über eine gute Gemeinschaft außerhalb des Platzes den gewünschten sportlichen Erfolg auf dem Platz erreichen können.
In unserer Jugend geht es primär darum einen neuen Partnerverein zu finden, mit dem man die nächsten Jahre als Jugendspielgemeinschaft zusammenarbeitet, die derzeitige Situation ist nicht zufriedenstellend und soll zur nächsten Saison 2021/2022 verändert werden.
Ich möchte gerne erreichen, dass unsere ganze Abteilung Fußball wieder ein bisschen enger zusammen-wächst, dies wird nicht von heute auf morgen zu erreichen sein, aber wir sollten sofort beginnen, daran zu arbeiten.

Vielen Dank für deine Antworten und auf eine gute Zeit als Abteilungsleiter!

Zur Person:
Christian Exner ist 37 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Für die TSV Immenhausen spielt er seit der F-Jugend im Jahr 1989 und hat alle Jugenden durchlaufen. Im Seniorenbereich stand er für die erste und zweite Mannschaft in allen Ligen zwischen der Gruppenliga und der Kreisliga C auf dem Platz und war vier Jahre im Spielerrat aktiv. Von 2013 bis 2016 war er Trainer der C-Junioren und ist seit 2015 (mit einem Jahr Pause zwischendurch) Trainer der zweiten Mannschaft. Zudem ist er seit 2006 Kassierer im Fußballförderverein und seit diesem Jahr Abteilungsleiter der Abteilung Fußball.


 Background #01 – Matthias Werner

In diesem ersten Beitrag des Formats „Background“ möchten wir noch einmal zurückblicken. Heute steht uns Matthias Werner für ein paar Fragen zur Verfügung, der bis zur Jahreshauptversammlung am 17. Juli 2020 unser Abteilungsleiter war.

Hallo Matze. Schön, dass du dir die Zeit für dieses kurze Interview genommen hast. Für deine Zeit als Abteilungsleiter möchten wir dir an dieser Stelle zunächst ausdrücklich danken! Du hast viel Zeit und Mühen in diese Abteilung gesteckt.

Doch deine Zeit als Abteilungsleiter ist nun vorbei. Wie blickst du auf diese Zeit zurück?

Zunächst einmal vielen Dank, dass Ihr mit mir dieses Interview führt.
Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich war ja nicht nur Abteilungsleiter, sondern auch langjähriger Spieler, Trainer und im Spielerrat aktiv und nun habe ich seit vielen Jahren kein Amt mehr inne und somit keine Verantwortung mehr zu tragen.

Ich blicke zufrieden und stolz auf die letzten vier Jahre zurück. Wir haben viele Erfolge gefeiert. Nicht nur mit der 1. und der damaligen 3. Mannschaft. Auch in der Jugend, muss es als Erfolg gesehen werden, dass wir den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben konnten, um ihrem Hobby nachzugehen – auch wenn teilweise in einer JSG. Wir hatten auch immer genügend Jugendtrainer, Betreuer, Schiedsrichter und viele weitere Menschen, die sich in unserer Abteilung engagiert haben. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein wichtiges Element, um die Abteilung Fußball nachhaltig fördern, war der Bau des Kunstrasenplatzes, der in meiner Zeit entstanden ist. Hier möchte ich ausdrücklich allen Beteiligten von Seiten der Abteilung Fußball, des FFV, des Hauptvereins, aber auch allen Sponsoren und Helfern recht herzlich danken. Nur gemeinsam konnte es gelingen, dass wir als Verein ein Projekt in dieser Größenordnung umsetzen konnten. Es macht mich stolz, dass ich an diesem Projekt mitwirken konnte.

Es gab aber auch weniger schöne Situationen, rein sportlich waren das der Rückzug der 3. Mannschaft sowie der Abstieg der 1. Mannschaft aus der Gruppenliga. Natürlich ist es auch immer schade, wenn Spieler – gerade mit einer langen Immenhäuser Vergangenheit – den Verein aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben.

Da die Arbeit als Abteilungsleiter sehr vielschichtig ist und neben dem sportlichen Bereich auch die Organi-sation der vielen Veranstaltungen betrifft, bin ich nunmehr froh, jetzt wieder mehr Zeit und vor allem weniger Druck zu haben und dass ich meinen Kalender und die Gestaltung meiner Freizeit wieder frei bestimmen kann. Das war auch der Hauptgrund, warum ich mich dafür entschieden habe, der Abteilung nicht mehr vorstehen zu wollen.

Alles in Allem war es eine schöne Zeit, aus der ich persönlich sehr viel mitgenommen habe, da ich viele (interessante) Menschen kennen gelernt habe.

Was war dein schönster Moment in dieser Zeit?

Da gibt es nicht den einen Moment, sondern viele schöne Momente und Situationen. Der Aufstieg der 1. und 3. Mannschaft gehören dazu, ebenso wie die Gewissheit, als sicher war, dass wir den Kunstrasenplatz bauen konnten. Aber auch eine Fahrt mit der E-Jugend nach Bremen, die zunächst gegen den Nachwuchs von Werder Bremen spielten (das Ergebnis spielte dabei keine Rolle ;) ) und danach das Spiel der Profis im Weserstadion verfolgt haben, war ein Erlebnis, welches in Erinnerung bleibt. Es war toll mit anzusehen, welche Freude die Kinder an diesem Tag hatten. Aber auch die Fahrt mit Spielern Trainern und Fans zum Bundesligaspiel Mainz gegen Leverkusen war eine tolle Sache.

Letztlich waren es aber die Momente nach den Spielen, egal, ob man sich gemeinsam - also zusammen mit den Spielern, Trainern, Zuschauern - über einen Sieg freuen konnte oder über eine Niederlage geärgert hat.

Jetzt hast du wahrscheinlich einiges mehr an freier Zeit. Wie wirst du diese nutzen und bleibst du der Abteilung Fußball weiterhin erhalten?

Ich konnte während der „Corona Pause“ schon ein wenig üben, was ich mit der mehr zur Verfügung stehenden Freizeit anfange. Zum einen habe ich mehr Ruhe, da ich nicht mehr so viel Druck habe. Ich genieße die Zeit einfach viel bewusster und das tut mir gut. Ich bin viel in der Natur unterwegs und mache Ausflüge, zu denen ich bisher nicht gekommen bin. Ich habe das Wochenende nun für meine Freizeitgestaltung zur Verfügung. Egal ob es ein Ausflug, oder eine Wanderung ist oder ein Lauf oder eine Radtour durch den Reinhardswald. Bisher standen die Wochenenden ganz im Zeichen des Fußballs. Samstags habe ich mir meist einige Jugendspiele angeschaut und sonntags waren dann die Senioren an der Reihe.

Natürlich werde ich der Abteilung Fußball erhalten bleiben. Ich trage die grün-weißen Vereinsfarben seit meiner Kindheit in meinem Herzen. Das hört ja nicht auf, nur weil ich mich entschieden habe, kein offizielles Amt mehr begleiten zu wollen. Ich stehe dem neuen Vorstand nach wie vor bei Fragen zur Verfügung. Und sollte meine Hilfe – egal welcher Natur – irgendwo gebraucht werden, so werde ich diese gerne anbieten, wenn es mir zeitlich möglich ist.

Ich freu mich vor allem darauf, die Spiele unserer Mannschaft entspannt genießen zu können, ohne dass permanent jemand etwas von mir will, bzw. etwas zu erledigen ist.

Vielen Dank für deine Antworten!

Zur Person:
Matthias Werner ist 37 Jahre alt und wohnt in Immenhausen. Er war von 1993 bis 2018 aktiver Spieler in der Jugend und bei den Senioren von der 1. bis zur 3. Mannschaft. Außerdem war er als Trainer bei den Immenhäuser E-Junioren und der 3. Mannschaft tätig. Für den Hauptverein ist er ehrenamtlich als Presse- und stellvertretender Kassenwart aktiv. Zuletzt hat er von März 2016 bis Juli 2020 das Amt unseres Abteilungsleiters bekleidet.